Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)

Bei der Brustvergrößerung möchten wir eine bestehende Brustfehlbildung, eine altersbedingte Brustrückbildung oder eine klein gewachsene Brust korrigieren. Immer formen wir das vorhandene Drüsengewebe neu und bauen Volumen - gegebenenfalls durch ein Implantat – auf. Zum Implantatsaufbau nutzen wir ausschließlich erstklassige, deutsche Implantate.

Eine weitere Möglichkeit der Brustvergrößerung besteht in Fettgewebeaufbau durch Absaugen von Fettgewebe an einer anderen Körperstelle, wie zum Beispiel an Hüfte, Bauch oder Oberschenkel.

Vor der Operation

Vor der Operation führen wir mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch in unserer Praxis in Bad Waldliesborn. Hier nehmen wir uns Zeit für Sie. Nach einer körperlichen Untersuchung erläutern wir Ihnen die operativen Korrekturmöglichkeiten, unsere Operationstechniken und mögliche Operationsrisiken.

Die Operation führen wir im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt durch. Auch die Vorbereitung auf die Operation - wie weitere Untersuchungen, eventuelle Blutuntersuchungen, EKG, Röntgenaufnahmen - findet im Krankenhaus statt. Am nächsten Tag oder bis zu fünf Tage nach der Operationsvorbereitung erfolgt dann die stationäre Aufnahme zur Operation.  Der stationäre Aufenthalt beginnt mit einer erneuten Untersuchung am Tag der Operation mit gegebenenfalls Anzeichnung einer Schnittführung und dem Klären letzter Fragen.

Operation

Die Operationsdauer beträgt zwischen drei bis vier Stunden, je nach Ausgangsbefund.

Mögliche Komplikationen

Als mögliche Komplikationen können nach der Operation selten Nachblutungen und im weiteren Verlauf Entzündungen und/oder Wundheilungsstörungen auftreten.

Vorübergehend kann es eine verminderte Sensibilität der seitlichen Brusthaut und des Brustwarzenvorhofkomplexes geben.

Allgemeine Informationen

Am Entlassungstag passen wir Ihnen nach dem Verbandswechsel einen Kompressions-Büstenhalter an, den Sie etwa acht Wochen lang Tag und Nacht tragen müssen. In dieser Zeit sollten Sie keinen Sport treiben.

Eine ambulante Wiedervorstellung nach der Operation ist in der Regel zwei- bis dreimal notwendig. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt für Angehörige kaufmännischer Berufe etwa zwei Wochen und für Angehörige handwerklicher Berufe etwa drei Wochen.