Nasenkorrektur

Patienten, die sich zu einer Nasenkorrektur entscheiden, leiden oft durch eine Verkrümmung der Nasenknorpel unter einer Behinderung der Nasenatmung. Unser Ziel ist es, Ihnen durch eine Nasenkorrektur zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Vor der Operation

Vor der Operation stehen immer eine exakte Gesichtsanalyse und ein intensives Gespräch mit Ihnen als Patienten. Hier müssen wir klären, ob wir Ihre Erwartung an die Operation erfüllen können. Dazu gehört die genaue Darstellung der Operationstechnik und ihrer Risiken. Außerdem führen wir eine Fotodokumentation durch. Im Anschluss müssen wir gegebenenfalls durch eine MRT-Aufnahme des Schädels eventuelle Nasenatmungsbehinderungen abklären. Diese müssten wir in der Planung der Operation berücksichtigen. Auch kann es sein, dass eine Untersuchung beim Hals-, Nasen-, Ohrenarzt notwendig wird.

Die Operation führen wir im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt durch. Auch die Vorbereitung auf die Operation - wie körperliche Untersuchungen, eventuelle Blutuntersuchungen, EKG, Röntgenaufnahmen - findet im Krankenhaus statt. Wie auch das Aufklärungsgespräch für die Operation und die Narkose. Am nächsten Tag oder bis zu fünf Tage nach der Operationsvorbereitung erfolgt dann die stationäre Aufnahme zur Operation.  Ihr stationärer Aufenthalt beginnt mit einer erneuten Untersuchung am Tag der Operation mit gegebenenfalls Anzeichnung einer Schnittführung und dem Klären letzter Fragen.

Operation

Die Operationsdauer ist im Allgemeinen abhängig vom Ausgangsbefund und beträgt zwischen drei bis vier Stunden. Am Ende der Operation legen wir Ihnen einen „Nasengips“ an, um die erzielte Form zu stabilisieren und zu schützen. Wir erneuern den „Nasengips“ am zweiten Tag nach der Operation und nach Abschwellen der Gewebe. Verbandswechsel finden bei der nachoperativen und den täglichen Visiten statt.

Mögliche Komplikationen

Als mögliche Komplikationen können selten nach der Operation Nachblutungen und später auch Entzündung auftreten.

Allgemeine Informationen

Am Entlassungstag findet der abschließende Verbandswechsel statt. Eine ambulante Wiedervorstellung ist in der Regel zwei- bis dreimal notwendig. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt für Angehörige kaufmännischer Berufe etwa zwei Wochen und für Angehörige handwerklicher Berufe drei Wochen.

Etwa acht Wochen sollte Sie keinen Sport treiben.